Gegen Stumpfsinn
und Langeweile

aus dem Äther.

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Kontroverse Podiumsdiskussion

(c) Radio free FM

In den letzten Wochen sorgten Klimaaktivist:innen bundesweit für Aufsehen, so zum Beispiel in Lützerath.
Auch in Ulm ist die Klimathematik präsent, ganz aktuell ist zum Beispiel die mittlerweile geräumte Waldbesetzung bei der Uniklinik Ulm. 
Am Freitag, 27. Januar, fand eine Podiumsdiskussion im Bürgerforum M25 statt.
Anwesend waren der Baubürgermeister Tim von Winning, Peter Siebenmorgen von Öffentlichkeitsarbeit der Uniklinik Ulm sowie drei Klimaaktivist:innen.
Sie diskutierten über Baumfällungen, die Baupläne der Uniklinik und Partizipationsmöglichkeiten von Bürger:innen.
Im Laufe der Podiumsdiskussion zeigte sich immer wieder, dass es nicht einfach ist, einen gemeinsamen Konsens zu finden.

Schülerladen Ulm

Der Ulmer Schülerladen e.V. ist ein anerkannter freier Träger der Jugendhilfe. Er bietet eine Ganztagesbetreuung für Schulkinder im Alter von 5 – 14 Jahren und versteht sich als familienergänzende Einrichtung, die sich die Betreuung, Erziehung, und Bildung von Kindern zur Aufgabe gemacht hat. Neben diesem pädagogischen Auftrag steht im Vordergrund für die Einrichtung, nicht nur die Unterstützung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sondern auch die Integration und Entwicklung von Kindern mit Migrationshintergrund und sozial benachteiligten Kindern.

Welche weiteren Aufgaben und Ziele der Ulmer Schülerladen habt erfahrt Ihr von Yuliia Fiialo.

Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm

Manfred Makowitzki

Seit 1995 ist das BFU für traumatisierte Geflüchtete aus Bosnien im Bereich der für diese Klientel notwendigen dolmetschergestützten ambulanten Psychotherapie in der Region Ulm verantwortlich. Das BFU ist das erste psychosoziale und psychotherapeutische Behandlungszentrum für traumatisierte Geflüchtete und Folteropfer aus Drittstaaten in Baden-Württemberg. Was es außerdem über das BFU zu wissen gibt, erfahrt ihr von Manfred Makowitzki.

Tibet im Exil Zweiter Teil: Tibetische Flüchtlinge in aller Welt

Ungefähr 150.000 geflüchtete Tibeter haben in verschiedenen Ländern der Welt ihr Asyl gefunden, der größte Teil in Indien. Wo und wie leben Sie? Was bewegt sie? Diesen Fragen gehen wir auch in dieser Sendung nach. In Indien leben rund 90.000 Tibeter, darunter der Dalai Lama und die tibetische Exilregierung. Warum es keine echte Heimat sein kann, erklärt die Sendung, und sie betrachtet weitere Länder, in denen Tibeter leben. Thema ist auch der „lange Arm“ Chinas, mit dem die kommunisischen Machthaber möglichst überall in der Welt mitmischen wollen.

Dazu gibt es wieder Meldungen, Kommentare und – natürlich – Musik, diesmal von Cream und Eric Clapton

Redaktion: Sonja Putz und Bernd During von der Tibet Initiative Deutschland e.V. Regionalgruppe Ulm/Neu-Ulm

Panzerlieferungen an Ukraine

Es ist beschlossene Sache. Bundeskanzler Olaf Scholz schickt zur Unterstützung der Ukraine 14 Leopard 2 Kampfpanzer. Um herauszufinden wie die Bürger:innen dazu stehen, haben wir uns auf den Straßen Ulms umgehört. 

Der Konflikt hinter dem Verschwörhaus

Ein Vortrag im Verschwörhaus (Credit: www.verschwoerhaus.de)

Am 1. Juli 2016 bekam das Verschwörhaus eine neue Heimat, dabei handelt es sich um eine ehemalige Sparkassenfiliale am Weinhof.  Inzwischen ist der Verein aus diesem Gebäude ausgezogen und konkurriert mit der Stadt Ulm um die Markenrechte des Verschwörhauses.
Das Verschwörhaus ist ein gemeinnütziger Verein aus Ulm. Im Verein versammeln sich Menschen, die sich aktiv an digitaler Innovation beteiligen wollen, Menschen darin ausbilden und Workshops anbieten. Was das Verschwörhaus genau ausmacht und welchen Konflikt es mit der Stadt Ulm gibt, erfahren wir von dem Mitglied der Verschwörhaus-Community, Jurek Lang. Er absolvierte außerdem ein freies soziales Jahr bei der Stadt Ulm, in diesem begleitet er den Austausch zwischen Stadt und ehrenamtlichen Vereinen.

Kleiner Ort, großer Protest

Klimaprotest Foto von Vincent M.A. Janssen

Tausende Klimaaktivist:innen besetzten in den vergangenen Wochen den kleinen Ort Lützerath in Nordrhein-Westfalen. Sie wollten den Ort vor dem Abriss bewahren.
Lützerath ist mittlerweile geräumt und der Energiekonzern RWE kann mit dem Kohleabbau beginnen.
Dennoch hören die Proteste nicht auf. 

Auch in Ulm fand am Samstag, den 21. Januar, eine Demonstration gegen den Braunkohleabbau in Lützerath statt.
Organisiert wurde die Demonstration von verschiedenen Umweltverbänden und Klimaschutzbewegungen, unter anderem von Fridays for Future.
Laurin von Fridays for Future Ulm erzählt uns von der Demo am vergangenen Samstag, von den Protesten in Lützerath und von den Forderungen von Fridays for Future.

Andere Baustelle Ulm

Marion Kalokerinos, Gisela Spannagel

Die „ANDERE BAUSTELLE ULM e.V.“ unterstützten bereits seit 1982 Jugendliche und junge Erwachsene beim Einstieg in das Berufs- und Arbeitsleben haben. Durch individuelle Förderung in unterschiedlichen Angeboten und Maßnahmen sollen auch für besonders benachteiligte Jugendliche der Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt geöffnet und Schwierigkeiten bei der allgemeinen Lebensbewältigung überwunden werden.

Marion Kalokerinos und Claudia Clemens berichten unter anderem über aktuelle Projekte und weitere Ziele der anderen Baustelle.

Fremdsprachen

Sprachen lernen an der Ulmer Volkshochschule. Als größte Sprachenschule der Region bietet die vh Kurse in über 30 Sprachen an. Das Angebot reicht von Standardkursen über Konversations-, Literatur-, Business- und Prüfungsvorbereitungskurse bis hin zu individuellem Sprachtraining und umfasst rund 300 Kurse pro Semester. Online-Kurse, die während des Corona-Lockdowns zunächst zur Überbrückung der Unterrichtsunterbrechung organisiert wurden, machen inzwischen knapp ein Drittel des festen Kursangebots aus und bieten Teilnehmer*innen größtmögliche Flexibilität beim Sprachenlernen. Bettina Brandez leitet den Fachbereich Fremdsprachen seit September 2016 und berichtet unter anderem über neue Anforderungen an den Fremdsprachenunterricht, besondere Kursformate und Angebote, den Einfluss der Digitalisierung im Sprachenbereich und überregionale Kooperationen.

Verzweifelte Versuche hin zur Veränderung

Unterstützer:innen der Letzten Generation am 22.02.2022 auf dem Frankenschnellweg in Nürnberg. Sie halten ein Banner mit ihrer Forderung "Essen Retten - Leben Retten". (Credit: Letzte Generation):

Seit dem 19. Januar ist ein Teil des Eichenwalds an der Uniklinik gerodet. 
Klimaaktivist:innen hatten versucht, den "Eichi" durch eine Waldbesetzung vor der drohenden Abholzung zu schützen. (Mehr dazu findet ihr hier)
Wir befragten Bürger:innen auf den Straßen Ulms zu ihrer Meinung im Bezug auf die Rodungen.

Nicht nur auf lokaler Ebene häufen sich Protestaktionen von Umweltbewegungen.
Bundesweit machen Organisationen und Bewegungen auf die drohenden Folgen des Klimawandels aufmerksam.
Eine solche Organisation ist die Letzte Generation.

Was die Anliegen der letzten Generation sind und welche Konsequenzen ihre Aktionen mit sich ziehen, erfahrt ihr im folgenden Beitrag.

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