News

„Pazifistisches Wolkenkuckucksheim” ade? - Deutschlands (Irr)weg in die internationale Verantwortung – von der Wiedervereinigung bis zur „Kriegstüchtigkeit”



pazifistisches-wolkenkuckucksheim-ade?

Mit dem Studiogast Andreas Zumach

Die westdeutsche Ost- und Entspannungspolitik seit Ende der 1960er Jahre hat den Menschen in der damaligen DDR humanitäre Erleichterungen gebracht, sie ermöglichte die Anerkennung der deutsch-polnischen Grenze, die Aussöhnung mit den Völkern der Sowjetunion sowie den Beitritt beider deutscher Staaten zur UNO. Sie führte schließlich zum Fall der Berliner Mauer, zum Ende der globalen Blockkonfrontation und zur deutschen Wiedervereinigung. War das auf einmal alles falsch und naiv? Ist die Entspannungspolitik tatsächlich gescheitert, wie seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 fast unisono in Politik und Medien behauptet wird? Und ist die (Wieder-) Herstellung deutscher „Kriegstüchtigkeit” die einzig mögliche Antwort auf die russische Aggression und die angeblich neue „Unordnung” in der Welt? Wie ließe sich die internationale Verantwortung Deutschlands stattdessen auf friedensfähige Weise wahrnehmen? Und wie könnte die Friedensbewegung effektiver als bislang dazu beitragen?

Andreas Zumach ist einer der Motoren der Friedensbewegung. Er berichtete ab 1988 aus Genf für die "Tageszeitung" (taz) und andere überregionale Medien. 2009 bekam er den Göttinger Friedenspreis.

Mehr Infos auch bei https://www.friedensbewegung-ulm.de/friedensradio/

 

Kultur auf der Straße

Bereits zum 6. Mal veranstaltet die Stadt Neu-Ulm am 17. und 18. August 2024 ein internationales Straßenkulturfestival. Bei „Kultur auf der Straße“ wird die Innenstadt zur großen Bühne, bei der Künstlerinnen und Künstler aus den verschiedensten Kultursparten ihr Können zum Besten geben und Groß und Klein mit ihren Shows begeistern. Aus den verschiedensten Ländern der Welt sind auch in diesem Jahr rund 25 Künstler-/ Künstlergruppen zu Gast in Neu-Ulm. Von Straßenmusik über Artistik, Zauberei, Pantomime, Jonglage bis hin zu Akrobatik und Feuershow ist für die Besucher ein tolles Programm geboten. Selbstverständlich kommt auch der kulinarische Part nicht zu kurz. In den fünf Auftrittsbereichen Schwal, Rathausplatz, Johannesplatz, Friedenstraße und Ludwigstraße bieten Streetfood-Stände eine kulinarische Vielfalt. Es lohnt sich also, am 17. und 18. August nach Neu-Ulm zu kommen!

CEOPS Online Community- ein Engagement gegen Hass im Netz

Wie nutzen Akteur*innen die sozialen Medien, um ihre eigenen Interessen und diskriminierenden Ideologien zu verbreiten? Wann spricht man von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Extremismus im Netz? Und wie kann man dagegen vorgehen und sich für Demokratie (in den sozialen Medien) einsetzen?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des neunwöchigen Lehrgangs von CEOPS (Center for Education on Online Prevention in Social Networks). Der Lehrgang bietet nicht nur eine theoretische und praktische Einordnung dieser Themen, sondern legt besonderen Wert darauf, den Teilnehmenden Methoden des Online Streetwork zu vermitteln, um gegen diskriminierende Inhalte im Netz vorzugehen. Teilnehmende werden nach Abschluss des Lehrgangs Teil der CEOPS Online Community, in der sich längerfristig engagieren können. Die Absolvent*innen engagieren sich solidarisch und im regelmäßigen Austausch mit anderen Absolvent*innen und dem CEOPS-Team gegen Hass im Netz.

Die Fragen des Lebens - Maximilian Weiland

Nach 3 Jahren mit merkwürdigen Gedanken, fand Maximilian Weiland eine Seite, auf der er seine philosophischen Aufschriebe mit dem Rest der Welt teilen konnte. Anfangs konnte man das ganze als Blog im Internet lesen und dann auch irgendwann als Buch in der Hand halten. Für ihn entpuppten sich die Lösungen für viele offene Fragen, die er sich gestellt hatte: Wer ist er eigentlich? Was will er erreichen und in der Welt hinterlassen? Heute schreibt er Bücher, engagiert sich bei der Caritas und setzt sich für mehr finanzielle und politische Bildung ein. Wie er seine Grundmotivation dafür gefunden hat, wie Bücher auch dein Leben unbemerkt beeinflussen und was die Frage nach dem Sinn mit Donuts zu tun hat, hört ihr in der Plattform.

INDIE-RE #116 by Radio U

IndieRe Logo

Die neue Ausgabe der IndieRE-Sendung wird euch von Radio U aus der Bretagne präsentiert! Sie stellen unter anderem das Dub-Soundsystem "Stand High Patrol" vor, die Rockband "Captain Excelsior and the Cosmic Crabs", "Tekmao", eine Band, die Techno und traditionelle bretonische Musik mischt, und schließlich "Plouz&Fouen", zwei Jugendfreunde, die auf Bretonisch rappen!

Vertrauen, Verbindung, Vielfalt - wie passt das zusammen

Zu Gast ist Ditte Endriß, 1. Vorsitzende von BPW-Ulm e.V.. Sie erklärt uns, wie Frauen aus dem deutschsprachigen Raum sich mit einem umfangreichen Programm der D-A-CH-Tagung damit auseinandersetzen. BPW-Club Ulm organisiert die 2-jährig stattfindende D-A-CH-Tagung vom 20.-22.9. 2024 in und um Ulm herum. BPW arbeitet weltweit in über 90 Ländern und hat Zehntausende Mitglieder. Hauptanliegen sind die Förderung von Frauen in Führungspositionen, die Beendigung der geschlechtsspezifischen Lohnkluft und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Frauen bzw. Gleichberechtigung der Arbeitsbedingungen.

 

Flüchtlingsrat Ulm/Alb-Donaukreis stellt sich vor

Den Flüchtlingsrat gibt es seit über 30 Jahren. Er hat in den 90er Jahren und auch anfangs der 00er Jahre so ziemlich "allein auf weiter Flur" sich um einzelne Flüchtlinge und um die Situation der in Ulm Angekommenen - egal woher - gekümmert. Was der Verein heute macht (sehr viel Unterstützung Einzelner, ob "Alleinreisende" oder Familien) wird in der Sendung geschildert - vor dem Hintergrund der Situation, in der die Geflüchteten in Ulm leben und wie die Stadt(verwaltung) und die sozialen Dienste versuchen, zusammen mit freiwillig Engagierten wie dem Flüchtlingsrat das "Einleben in Ulm" für die inzwischen ca. 6000 Geflüchteten allein in der Stadt erträglich und hoffnungsvoll zu machen. Der Vorsitzende Wolfgang Erler berichtet. 

Chinas Häfen

Die Zahlen lassen aufhorchen: Chinesische Banken und Firmen sind inzwischen an Finanzierung, Bau oder Betrieb von 61 Häfen in 30 afrikanischen Ländern beteiligt. Das Zauberwort heißt „Maritime Seidenstraße des 21. Jahrhunderts“, ein chinesisches Projekt zur Förderung des Warenaustauschs zwischen der Volksrepublik China und den teilnehmenden Ländern. In Afrika sind das immerhin 46 Länder.
Afrika ist weit weg? Schauen wir stattdessen nach Europa: Da hält die chinesische Staatsreederei COSCO und sein Schwesterunternehmen CHINA MERCHANT eigene Terminals oder Anteile an den Betreiberfirmen in mittlerweile 14 wichtigen europäischen Seehäfen – von Rotterdam und Antwerpen bis ins Mittelmeer, auch das Projekt in Hamburg ist noch nicht vom Tisch.
Die Sendung betrachtet Chinas weltweite Hafenpolitik und die Risiken, die für die betroffenen Länder entstehen können. Vor allem ärmere Länder geraten schnell in die Schuldenfalle und müssen der chinesischen Regierung entgegenkommen – sei es durch Rohstofflieferungen, durch Verzicht auf Kritik an Chinas Menschenrechtsverletzungen oder – wie im Fall des ostafrikanischen Dschibuti oder der Malediven durch Duldung eines chinesischen Militärstützpunkts.

Die Musik zur Sendung kommt diesmal von Tierra Negra.
Redaktion: Sonja Putz und Bernd During von der Tibet Initiative Deutschland e.V. Regionalgruppe Ulm/Neu-Ulm

Ein FSJ an der Volkshochschule Ulm

Die Volkshochschule Ulm hat dieses Jahr ganze sieben FSJler*innen. Amos, einer der sieben FSJler, macht schon seit letztem September sein FSJ an der Ulmer Volkshochschule, was sich so langsam dem Ende neigt. Im Vergleich zu den anderen ist er mehr als Hausmeister bzw. Mann für alles zuständig. Egal ob es um technische Schwierigkeiten, das Austeilen von Flyern oder um ganz andere Sachen geht, Amos steht für jeden, der seine Hilfe braucht, bereit. Was genau seine Arbeiten sind, wie sein Alltag so aussieht und wie er eigentlich auf einen Freiwilligendienst gekommen ist, das hört ihr in der Plattform.

#vrschwrng – Ein interaktives Toolkit gegen Verschwörungstheorien

Durch das Internet und Soziale Medien haben Verschwörungstheorien und Desinformation in den vergangenen Jahren stark an Sichtbarkeit gewonnen. Das Projekt „#vrschwrng – Ein interaktives Toolkit gegen Verschwörungstheorien“ zielt darauf ab, Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren aus unterschiedlichen Bildungskontexten einen Raum zu bieten, um sich kritisch mit Verschwörungstheorien, den zugrundeliegenden Narrativen sowie entsprechenden Einstellungsmustern auseinanderzusetzen. Das Projekt „Digitale.Wahrheiten” stärkt Erwachsene in ihrer Resilienz gegenüber Verschwörungstheorien und Falschinformationen, sensibilisiert sie für die Risiken und gibt ihnen Handlungsoptionen an die Hand. Tessa Schindler von Berghof Foundation ist zu Gast. 

Seiten

News abonnieren